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Berliner Wohnungsmarkt

Berliner Wohnungsmarkt

Der Berliner Wohnungsmarkt ist einer der interessantesten Wohnimmobilienmärkte Europas. Günstige Einstiegspreise, steigende Mieten und hohe Mietsteigerungspotenziale, eine überwiegend positive demographische Entwicklung sowie eine geringe Neubautätigkeit sind gute Voraussetzungen für attraktive Renditen und ein hohes Maß an Investitionssicherheit: Während in anderen wichtigen Wohnungsmärkten – wie beispielsweise München oder Hamburg – die Immobilienpreise sehr hoch sind, ist in Berlin ein Einstieg auf einem moderaten Preisniveau mit Bruttorenditen von etwa 7,3 Prozent möglich.

 

Gute Investitionschancen gibt es in der deutschen Hauptstadt überall dort, wo die Leerstände niedrig und die Einkommen hoch sind, zum Beispiel in Steglitz-Zehlendorf. Dort sind die Angebotsmieten 2009 um 5,9 Prozent auf durchschnittlich 6,48 Euro gestiegen. Leerstände von 2,4 Prozent, überdurchschnittliche Wohnungsgrößen sowie die vergleichsweise hohe Zahl an Mehrpersonen-Haushalten, deuten darauf hin, dass der Bezirk im Südwesten Berlins vor allem bei einkommensstarken Familien sehr beliebt ist.

 

Neben etablierten Lagen gibt es in Berlin aber auch Bezirke mit einem starken Wachstumspotenzial. Dazu gehört unter anderem Friedrichshain-Kreuzberg. Der Bezirk wird vor allem von jungen Menschen bewohnt. Studenten, Berufsstarter und urbane Singles mittleren Alters schätzen das reichhaltige Kulturangebot, die vielen Bars und Kneipen, Galerien und Szeneläden sowie die citynahe Lage. Obwohl das mittlere monatliche Haushaltseinkommen relativ niedrig ist, wurden bei Neuvermietungen 2009 durchschnittlich 6,73 Euro verlangt. Mit einem Anstieg um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Angebotsmieten in Friedrichshain-Kreuzberg 2009 so stark wie in keinem anderen Stadtbezirk.